Dezember 2025 – Auszeichnungen beispielhaftes Bauen Landkreis Tübingen

Gleich zwei Auszeichnungen beim Beispielfaften Bauen im Landkreis Tübingen gab es für die Umgestaltung des Europaplatz in Tübingen. In einer feierlichen Veranstaltung im Landratsamt Tübingen nahmen Baubürgermeister Cord Soehlke, Projektleiterin Dr. Katrin Korth und die Planenden die Auszeichnung durch Landrat Dr. Hendrik Bednarz entgegen:

ZOB Europaplatz und Seeterrasse, Tübingen
Bauherren: Universitätsstadt Tübingen
Landschaftsarchitektur: bhm Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal
Radstation mit Café und Werkstatt am Europaplatz, Tübingen
Bauherren: Universitätsstadt Tübingen
Architektur: haascookzemmrich STUDIO2050, Stuttgart

Als Projektleiterin verantwortete Dr. Katrin Korth den Umbau und ist zusammen mit den Planenden stolz über diese Würdigung.

Dezember 2025 – Rheinauer Kiesstrategie beschlossen

Mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Rheinauer Kiesstrategie ging ein fast dreijähriges besonderes Projekt für Korth StadtRaumStrategien zu Ende. Am 17.12.2025 hat der Gemeinderat der Stadt Rheinau die Kiesstrategie verabschiedet. Eine richtungsweisende Entscheidung -zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Vernunft. Mit der neuen Kies-Strategie will die Stadt Einnahmen aus dem Abbau sichern und die sensiblen Auenwälder schützen.

Nichts mit der Kiesstrategie zu tun hatte der Rücktritt des Bürgermeisters am gleichen Abend.

Mher Informationen unter:

https://www.ortenau-journal.de/ortenau-direkt/gemeinderat-rheinau-verabschiedet-kies-strategie-buergermeister-oliver-rastetter-verkuendet-ruecktritt/

Dezember 2025 – Trassenentscheid Regionalstadtbahn Reutlingen

Am 16.12.2025 hat der Gemeinderat der Stadt Reutlingen die Trassenentscheidung für die Innenstadtstrecke durch Reutlingen getroffen. Die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb wird über die Gartenstraße durch die Reutlingen rollen. Korth StadtRaumStrategien hat die Stadt Reutlingen bei der Vorbereitung der Trassenentscheidung in der städtebaulichen und verkehrlichen Bewertung unterstützt. Wir freuen uns, dass mit der politischen Entscheidung die Trasse ausgewählt wurde, die auch in der fachlichen Bewertung die meisten Vorteile für die Stadt Reutlingen hat.

Mehr Informationen zum Trassenentscheid und zum Projekt finden Sie hier:

https://www.gea.de/reutlingen_artikel,-votum-regional-stadtbahn-soll-auf-reutlinger-gartenstra%C3%9Fe-fahren-_arid,7105777.html

https://www.reutlingen.de/de/Rathaus/Rathaus-Themen/Verkehr-und-Mobilitaet/Regional-Stadtbahn/Informationen-zum-Projekt

https://www.regional-stadtbahn.de/echaztalbahn

 

November 2025 – IBA-Peer in Freising

Seit mehr als einem Jahrhundert sind Internationale Bauausstellungen Experimentierfelder der Stadt- und Regionalentwicklung. Als „Ausnahmezustand auf Zeit“ setzen sie wichtige Impulse für Innovation und Qualität. Internationale Bauausstellungen (IBA) rücken die aktuellen Fragen des Planens und Bauens in den Fokus der nationalen und internationalen Diskussion.

Die IBA-M, Internationale Bauausstellung der Metropolregion München 2024 bis 2034 ist eine IBA der neuen Wege. Mit dem Schwerpunkt Mobilität widmet sie sich den zentralen Fragen unserer Zeit: Wie gestalten wir Mobilitätssräume der Zukunft? Wie werden wir den unterschiedlichen Bedürfnissen im Stadt-Land-Raum gerecht?

Die Stadt Freising will rund um den Bahnhof ein Zukunftsquartier entwickeln und gehört damit zu den ersten 16 IBA-Projekt-Kandidaten, die aus 140 Projektideen ausgewählt wurden. Im Dezember 2025 war Dr. Katrin Korth zusammen mit 5 weiteren renomierten Planerinnen und Planern als Peer zu einen zweitägigen Erfahrungsaustusch in Freising eingeladen. Als Peer wird sie die Stadt Freising auch auf Ihrem weiteren Weg begleiten.

https://www.freising.de/rathaus/stadtentwicklung/internationale-bauausstellung-iba-freising

https://iba-m.de/

 

November 2025 – Vortrag über die Potenziale klimaangepasster, multifunktionaler Strassenräume

Im November 2025 war Dr. Katrin Korth zu einem Vortrag über die Potenziale klimaangepasster, multifunktionaler Stadträume beim Institut für Städtebau und Wohnungswesen München eingeladen. In ihrem Vortrag beleuchtete Dr. Katrin Korth, was klimaangepasste, multifuntionale Straßenräume ausmacht. Beispiel war der Europaplatz Tübingen, der als Stadteingang und zentraler Verkehrsknotenpunkt nicht nur konsequent auf den Umweltverbund und die die Belange der Stadtklimaanpassung ausgerichtet ist, sondern auch als lebenswerter Ort mit hoher Aufenthaltsqualität gestaltet wurde.

September 2025 – Berufung in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung

Im September wurde Dr. Katrin Korth in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen.

Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die auf den Gebieten des Städtebaus und der Landesplanung oder der damit verknüpften Forschung und praktischen Planung durch besondere Leistungen hervorgetreten sind und auf Vorschlag der Landesgruppen berufen wurden. Die Institution geht zurück auf die 1922 gegründete Freie Akademie des Städtebaus und hat sich 1946 unter dem heutigen Namen konstituiert. Die Akademie ist in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins organisiert und hat ihren Sitz in Berlin.

Die DASL ist in ihrer fachlichen und transdisziplinären Arbeit dem systemischen Ansatz einer trans- formativen räumlichen Planung auf allen Ebenen verpflichtet. Die DASL fördert durch Austausch, zivilgesellschaftliches Engagement, Politikberatung, Fortbildung und Forschung eine dem Kreislauf- prinzip verpflichtete Neuorientierung von Raumentwicklung und Raumplanung. Damit übernehmen die DASL und ihre Mitglieder mit ihrer Expertise Verantwortung für einen Beitrag zum notwendigen gesellschaftlichen Transformationsprozess. Es gilt, Kultur, Lebens- und Produktions- weisen im Raum so zu gestalten, dass die planetaren Grenzen respektiert und eine sozial gerechte, freiheitlich und demokratische Gesellschaft auch in der Zukunft ermöglicht werden.

https://www.dasl.de/

September 2025 – Wasserrechtsgenehmigung für den Umbau der Erms in Bad Urach erteilt

Wenn alle miteinander ein gemeinsames Ziel verfolgen, sich gut miteinander abstimmen, mit Differenzen sachlich und lösungsorientiert umgehen, und die vorbereitenden und begleitenden Gutachten und Planungen gründlich und solide erarbeitet werden, dann gehen behördliche Verfahren sehr schnell. Nach nur 3,5 Monaten hat das Landratsamt Reutlingen im August 2025 die wasserrechtliche Genehmigung für den Umbau der Erms erteilt. Bausteine sind die ökologische Aufwertung der Erms in ihrem Gewässerbett und den Ufern, aber eben auch die bessere Zugänglichbarmachung für die Menschen, in Zeiten weiter fortschreitenden Klimwandels auch eine wichtige Aufgabe. Dazu kommen 3 neue Brückenbauwerke über die Erms. Die Planungen sind Teil der großen Umgestaltung des Kurparks von Bad Urach für die Gartenschau 2027.

Korth StadtRaumStrategie hat das Verfahren gesteuert. Danke an die Beteiligten Büros Planorama, Geitz & Partner, AG Tierökologie und Planung, Wald & Corbe, sbp, G2 Landschaftsarchitekten, IHB, HPC.

Nun freuen wir uns auf die Realisierung.

Mehr Informationen unter:

https://planorama.eu/

https://geitz-partner.de/index.html

https://www.badurach-gartenschau2027.de/

Quelle Visualisierung: planorama Landschaftsarchitekten Berlin

September 2025 – Eröffnung der Südseite des Anlagenparks

Was sollen die Schaukeln im Park und wozu soll ein Platz der Partnerstädte gut sein? Und wofür braucht es einen Steg über das Wasser?

Es war ein langer Weg von der Planung und Bürgerbeteiligung über den Bau bis zur Eröffnung des südlichen Teils des Anlagenparks in Tübingen. Die Veränderung der Seegeometrie war eine Voraussetzung für einen neuen Park, der gleichzeitig die vorhandenen Bausteine und Elemente wie das alte Parkwärterhäuschen und den Baubestand integrierte. Den Tübingerinnen und Tübinger war ihr Anlagenpark wichtig. Trotzdem konnten sich wohl nur wenige vorstellen, was für ein Potenzial in der deutlich in die Jahre gekommenen innerstädtischen Parkanlage steckt.

Rund um das Parkwärterhäuschen wurde der sogenannte Platz der Partnerstädte realisiert, mit Bouleflächen und einem Schachfeld. Jede Partnerstädte hat dort ihren Platz gefunden – mit einer Stele und einer typischen Pflanze oder einem Stein. Am einfachsten ist das an den Partnerstädten Aix en Provence und Perugia zu erklären: Lavendel und Ginster sind typische Pflanzen. Das alte Parkwärterhaus wurde liebevoll zu einem Kiosk umgebaut. Schaukeln, auf denen erwachsene Menschen in die Luft fliegen können, ein Holzsteg, der am Ufer entlang über das Wasser geht, neue Stauden- und Rosenbeete, die historische Nymphe, die nachts dezent und wundersam wie vom Mondlicht angestrahlt wird und viele neue Bäume – all  das sind Elemente der der feinen Planung von bhmp Landschaftsarchitekten aus Bruchsal und Nürtingen. Die Beleuchtung setzt auf artenschutzgerechtes Licht und überall finden sich die besonderen Holzobjekte von Thomas Rösler.

Zur Eröffnung strömten viele Menschen und es wurde ein rauschenden Fest in der Mischung von Gartenkunst und Kultur. Alle waren gekommen – die Planenden, die Baufirmen, der Landschaftsbauer der Fa. Heim, die Nachfahren des Künstlers der Nymphe, die Partnerschaftsvereine, Oberbürgermeister Boris Palmer und Kulturbürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel, die Kulturamtsleiterin Dagmar Waizenegger und die vielen Kollgeinnen und Kollegen, die zum Gelingen beigetragen haben. Am Ende weihte Dr. Katrin Korth als Projektleiterin zusammen mit dem Oberbürgermeister Boris Palmer die Schaukeln ein. Und obendrauf gab es noch die bronzene Plakette für besonders gelungene Projekte der Städtebauförderung in Baden-Württemberg durch das Ministerium für Bauen und Wohnen.

Auszeichnung mit der Bronzeplakette für herausragende Städtebauförderprojekte durch das Land baden-Württemberg

ein gut gelaunter Oberbürgermeister Boris Palmer

Tobias Kienzle, der das Parkwärterhäuschen wachgeküsst hat

Dennis und Kristina Heim von Heim Grünanlagebau

Christian Wild und Max Hansen, die Projektleiter von bhmp

Boris Palmer und die Schachfreu(n)de

Thomas Rösler von Rösler Holzkunst

Dr. Katrin Korth und Dagmar Waizenegger

September 2025 – Vortrag Bewegungsfreundliche Gestaltung öffentlicher Räume

Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat Dr. Katrin Korth im September 2025 als Expertin zu einem für bewegte Räume eingeladen.

Der öffentliche Raum ist die größte frei verfügbare Fläche, um bewegt aufzuwachsen, bewegt zu bleiben und bewegt zu altern. Bewegungsfreundlich gestaltet kann er dazu beitragen, gesundes Leben, Bewegung, Begegnung und das soziale Miteinander zu stärken. Doch warum bewegen wir uns dann zu wenig? Oftmals fehlen Bewegungsanreize durch eine bewegungsfreundliche Gestaltung. Im Online-Seminar „Bewegungsfreundliche Gestaltung öffentlicher Räume“ beschäftigen wir uns mit der Frage, wie öffentliche Räume einladender werden können, um als Bewegungsräume wahrgenommen und genutzt zu werden.

Diesen Fragen ging Dr. Katrin Korth anhand von vielen Praxis-Beispielen nach.

Vielen Dank für die Einladung.

August 2025 – Trinkbrunnen? Interview des SWR

Als Expertin für alle planerischen Themen rund um städtisches Wasser ist Dr. Katrin Korth eine gefragte Expertin in den Medien. Am 13.08.2025 fragte der SWR nach, wie es um die Notwendigkeit von Trinkbrunnen in unseren Städten steht.

Mehr dazu unter:

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8d7f28be96b34481/