Mai 2026 – Ehranamtsprojekt Umgestaltung Kreisel Lichtenau – Zustimmung im Gemeinderat

Am 23.04.2026 durfte die Bürgerinitiative „Wilde Vielfalt“ ihre Planungsidee im Lichtenauer Gemeinderat präsetieren. Der Gemeinderat fand wohlwollende Worte für die Initiative und stimmte den Vorschlägen zu. Aus den Verfügungsmitteln der Stadt Liechtenau wird es Unterstützung geben. Der Großteil der benötigten Mittel kommt aus Eigenleistungen und Spenden. Nun kann es mit der Realisierung losgehen.

Der AcherBühlerBote berichtete am 23.04. aus der Sitzung.

Acher-_und_Bühler_Bote_Seite23_28-04-2026

 

 

 

Mai 2026 – Strategien und Projekte für mehr Bewegung für den öffentlichen Raum

Für die aktuelle  Ausgabe der Stadt + Grün durfte Dr. Katrin Korth einen Beitrag über Strategien für mehr Bewegung im öffentlichen Raum verfassen. Bewegung im öffentlichen Raum ist seit vielen Jahren ein Schwerpunktthema von Korth StadtRaumStrategien. Konzepte wie der Leitdaden „Bewegung im öffentlichen Raum“ der Landeshauptstadt Stuttgart oder Projekte mit dem Schwerpunkt Bewegung prägen die Arbeit der vergangenen Jahre. In dem Beitrag gibt Dr. Katrin Korth einen Blick auf aktuelle Projekte und auch einen Ausblick auf den demnächst erscheinenden Leitfaden des Landes Hessen „Bewegung im öffentlichen Raum“.

StadtundGrün 2026_5

 

 

April 2026 – Ehrenamtsprojekt Wilde Vielfalt Lichtenau

Lichtenaus Kreisverkehr mit seiner Burg ist Wahrzeichen und wird von vielen Lichtenauern gemocht. Ökologisch ist er mittlerweile problematisch, trotz seiner anscheinend großen Rasenfläche hat er viel Beton. Die Rasenfläche müssen aufwendig gepflegt und gewässert werden. Vor allem aber ist der Rasen artenarm – Insekten- und Pflanzenvielfalt Fehlanzeige.

Letztes Jahr wurde nach einer Fahrradtour, bei der Gärten, Vorgärten und auch den Kreisel angeschaut und darüber diskutiert wurde, was man machen kann, eine Bürgerinitiative gegründet. Gemeinsam wurden über den Winter Ideen geschmiedet und eine Idee auf den Weg gemacht, den Kreisverkehr ökologisch umzugestalten. In der Initiative sind Expertinnen und Experten vertreten – Stadt- und Freiraumplanerin, Gärtnermeister mit Gärtnerei, Landschaftsarchitektin – und genauso interessierte, engagierte Bürgerinnen und Bürger. Alle eint das Ziel, Lichtenau bunter und blühender zu machen und dabei selbst einen positiven Beitrag für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu leisten. Die Initiative will nicht nur die Umgestaltungsmaßnahme selbst durchführen, sondern in den Folgejahren auch die Pflege übernehmen.

Mit den Ideen soll auch eine Diskussion darüber angestoßen werden, wie eine nachhaltige Pflege öffentlichen Grüns zukünftig noch gelingen kann und was jeder und jede tun kann, um im eigenen Garten mehr biologische Vielfalt zu ermöglichen. In einem übergreifenden Ansatz geht es um die eigene Wirkmächtigkeit – etwas tun, um die eigene Lebenswelt zu gestalten – etwas tun, um in den politisch schwierigen Zeiten den Kompass nicht zu verlieren und damit auch die Gemeinschaft zu stärken.

Dabei setzt „Wilde VIelfalt“ auf ein Netzwerk und appeliert auch an den Netzwerkgedanken: wenn viele etwas beitragen, gelingt viel.

Für die Umgestaltung des Kreisels Lichtenau werden Spenden und Hilfe gesucht.

 

April 2026 – BUGA Machbarkeitsstudie auf der Zielgeraden

Das Echaztal rund um Reutlingen hat sich mit den Partnerkommunen auf den Weg gemacht, 2039 zusammen mit den Partnerkommunene, Kirchentellinsfurt, Wannweil, Eningen, Pfullingen und Lichtenstein eine Bundesgartenschau auszurichten. Voraussetzung für den Zuschlag der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft ist eine Machbarkeitsstudie. Diese Machbarkeitsstudie wird aktuell fertiggestellt. Der GEA hat in seiner Ausgabe vom 23.04.2026 darüber und die Rolle, die Dr. Katrin Korth dabei spielt, berichtet.

PAGE-740797

April 2026 – Blick in die Baustelle Anlagenpark

Mit den Bauarbeiten in den westlichen Bereichen des Anlagenparks geht die Umgestaltung des Parks auf die Zielgerade. Hier befinden sich der von Kindern und Jugendlichen sehnsüchtig erwartete Piratenspielplatz und das Sport- und Bewegungsareal unter der Radbrücke Ann Arbor. Dem Schwäbischen Tagblatt hat Dr. Katrin Korth einen Einblick in den Stand der Bauarbeiten gegeben.

PAGE-656029

Februar 2026 – Vortrag bei den Erfurter Gesprächen zur Wasserrahmenrichtlinie

Welche Chance ergeben sich aus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für die Gestaltung von Gewässern?

Die Wasserrahmenrichtlinie macht Vorgaben für die Durchgängigkeit von Gewässern und den gewässerökologischen Zustand. Unsere Gewässer haben aber auch Potenzial für Stadtklimaanpassung, die Ufferräume sind oft attraktive Aufenthaltsorte und vieles Mehr. Über diese Verknüpfung und das besondere Potenzial von blauen Infrastrukturen für unsere Städte hat Dr. Katrin Korth bei den Erfurter Gesprächen im Februar referiert.

Februar 2026 – FLL Fachtagung Spielplätze

Am 04. Februar 2026 war Dr. Katrin Korth als Fachreferentin auf der Fachtagung Spielplätze der FLL in Kooperation mit mit PLayground Landscape Verlage eingeladen. Vor rund 170 Teilnehmende richtete Dr. Katrin Korth in ihrem Beitrag den Blick auf alle belange rund ums Wasser. Daneben blieb viel Raum zum Vernetzen, Kennenlernen und Wiedersehen.

Herzlichen Dank für die Einladung und das vielseitige Vortragsprogramm aus Praxis, Recht, Planung und Forschung.

Mehr Informationen finden sich unter:

 

 

 

 

Januar 2026 – worauf wir uns in diesem Jahr besonders freuen

Noch ist im Anlagenpark eine Baustelle. Aber man kann den neuen Spielplatz schon erahnen. Aus dem früheren Piratenspielplatz wurd eine wilde Pirateninsel – mit Wasser und vielen Möglichkeiten zum Klettern, für kleine und große Kinder. Wir freuen uns auf die Eröffnung voraussichtlch im Juli 2026.

Dezember 2025 – Rückblick und Ausblick

Korth StadtRaumStrategien verschickt keine Weihnachtskarten, dafür immer einen Gruß zum Jahresbeginn. Dieser Gruß ist ein Rückblick und ein Ausblick auf das kommende Jahr und die Themen udn Schwerpunkte, die wir setzen wollen.

2025 war ein besonderes Jahr – mit Auszeichnungen und Würdigungen: Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis, Nominierung für den Deutschen Ingenieurpreis, Auszeichnung beispielhaftes Bauen für den Europaplatz, Auszeichnung beispielhaftes Bauen für die Radstation Tübingen und die Bronzeplakette des Landes Baden-Württemberg für herausragende Ergebnisse bei der Stadtsanierung. Ganz zum Schluss des Jahres gab es noch den Silver Winner 2025 beim Muse Award für das Lichtdesign des Europaplatzes.

Dr. Katrin Korth wurde in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen und ist seit diesem Jahr Peer bei der Internationealen Bauausstellung München. Eine besondere Würdigung und gleichzeitig Ansporn.

Viele Projekte liefen, einige konnten zum Abschluss gebracht werden und neue Projekte warten. Es wird also auch in Zukunft nicht langweilig werden.

2025 hat uns besonders der Diskurs, wie gutes Leben in Stadt und Dorf gelingen kann, bewegt und begleitet. Denn während Baukultur in der Stadt selbstverständlich ist, ist dies auf dem Land ungleich schwerer zu verhandeln – und gleichzeitig wichtiger denn je. Wir freuen uns deshalb, dass wir in Widdern hierzu ein Studierendenprojekt der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) umsetzen konnten. Die Studierenden haben sich vor Ort mit Widdern, einer kleinen Stadt nördlich von Heilbronn, auseinandergesetzt udn dann ihre Ideen für die Gestaltung des Ortes entwickelt. Baukultur ist Ausdruck von Heimat und kann in unsicheren Zeiten zum Anker werden. Die Diskussionen in Widdern haben und das deutlich gezeigt. Danke an all die Aktiven in Widdern.

Schwerpunkt war wie immer Wasser im urbanen und ländlichen Raum, einer der Schwerpunkte von Korth StadtRaumStrategien. Eine weitere Expertise liegt im Zusammenspiel von Infrastruktur und Städtebau sowie der Steuerung komplexer Projekte und Entwicklungen. Wie können Straßenräume oder andere technische Infrastrukturen ihren funktiuonalen Anforderungen gerecht werden, dabei gleichzeitig multifunktional und klimagerecht gestaltet werden, und schließlich für die Menschen attraktiv sein, damit haben sich Korth StadtRaumStrategien und Dr. Katrin Korth in zahlreichen Projekten in unterschiedlichen Maßstabsebenen, in Vorträgen und Fachartikeln und in der Lehre und Forschung auseinandergesetzt.

Gemeinsam mit den Kolleg:innen von LS² und dem Internationalen Stadtbauatelier entwickelten wir den Leitfaden `Urbane Bewegungsräume` für das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Wir freuen uns auf die Veröffentlichung im nächsten Jahr.

Und was hat das alles mit Kontrapunkten zu tun?

In der Musik beschreibt der Kontra:punkt ein Prinzip, bei dem einzelne Stimmen eines Musikstückes als Gegenstimme geführt werden – melodisch eigenständig und gleichzeitig als Teil eines Gesamtklangs. Bildungssprachlich beschreibt der Kontra:punkt einen Gegenpol. Kontra:punkte braucht es, um gegensätzliche Persepektiven wahrzunehmen oder um eine Haltung gegen den Mainstream zu formulieren. Kontra:punkte erfordern Haltung und Mut.

Wir danken allen Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen und Freund:innen sehr herzlich für das Vertrauen und den Austausch. Mit Mut und Haltung blicken wir auf die Kontra:punkte, die wir 2026 setzen wollen.

Wir haben gespendet an: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe für die Entwicklung von Urwald, Tierschutzverein Rastatt und Umgebung e.V., Singgemeinschaft Scherzheim e.V.

Nahmobilitätskongress, aufgenommen am Donnerstag (20.03.2025) im HOLM in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight

Dezember 2025 – Jahresabschluss auf der Insel Mainau

Alljährlich zur Weihnachtszeit erstrahlt die Insel Mainau in einem besonderen Licht. Chrismas Garden verzaubert Schloss und Park in ein besonderes Licht. Zum Abschluss des Jahres 2025 mit dem Meilenstein der abgeschlossenen Vorbereitungen für den Vorentwurf des Bebauungsplans Mainau 2040+ lud Gartendirektor Markus Zeiler die Planenden zum Inselspaziergang ein. Korth StadtRaumStrategien begleitet die Mainau GmbH seit mehreren Jahren in dem planungsrechtlich komplexen Prozess der Neuaufstellung eines Bebauungsplans, mit dem die zukünftige bauliche Entwicklung der Insel geregelt werden soll.  Wir bedanken uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit.