September 2025 – Eröffnung der Südseite des Anlagenparks

Was sollen die Schaukeln im Park und wozu soll ein Platz der Partnerstädte gut sein? Und wofür braucht es einen Steg über das Wasser?

Es war ein langer Weg von der Planung und Bürgerbeteiligung über den Bau bis zur Eröffnung des südlichen Teils des Anlagenparks in Tübingen. Die Veränderung der Seegeometrie war eine Voraussetzung für einen neuen Park, der gleichzeitig die vorhandenen Bausteine und Elemente wie das alte Parkwärterhäuschen und den Baubestand integrierte. Den Tübingerinnen und Tübinger war ihr Anlagenpark wichtig. Trotzdem konnten sich wohl nur wenige vorstellen, was für ein Potenzial in der deutlich in die Jahre gekommenen innerstädtischen Parkanlage steckt.

Rund um das Parkwärterhäuschen wurde der sogenannte Platz der Partnerstädte realisiert, mit Bouleflächen und einem Schachfeld. Jede Partnerstädte hat dort ihren Platz gefunden – mit einer Stele und einer typischen Pflanze oder einem Stein. Am einfachsten ist das an den Partnerstädten Aix en Provence und Perugia zu erklären: Lavendel und Ginster sind typische Pflanzen. Das alte Parkwärterhaus wurde liebevoll zu einem Kiosk umgebaut. Schaukeln, auf denen erwachsene Menschen in die Luft fliegen können, ein Holzsteg, der am Ufer entlang über das Wasser geht, neue Stauden- und Rosenbeete, die historische Nymphe, die nachts dezent und wundersam wie vom Mondlicht angestrahlt wird und viele neue Bäume – all  das sind Elemente der der feinen Planung von bhmp Landschaftsarchitekten aus Bruchsal und Nürtingen. Die Beleuchtung setzt auf artenschutzgerechtes Licht und überall finden sich die besonderen Holzobjekte von Thomas Rösler.

Zur Eröffnung strömten viele Menschen und es wurde ein rauschenden Fest in der Mischung von Gartenkunst und Kultur. Alle waren gekommen – die Planenden, die Baufirmen, der Landschaftsbauer der Fa. Heim, die Nachfahren des Künstlers der Nymphe, die Partnerschaftsvereine, Oberbürgermeister Boris Palmer und Kulturbürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel, die Kulturamtsleiterin Dagmar Waizenegger und die vielen Kollgeinnen und Kollegen, die zum Gelingen beigetragen haben. Am Ende weihte Dr. Katrin Korth als Projektleiterin zusammen mit dem Oberbürgermeister Boris Palmer die Schaukeln ein. Und obendrauf gab es noch die bronzene Plakette für besonders gelungene Projekte der Städtebauförderung in Baden-Württemberg durch das Ministerium für Bauen und Wohnen.

Auszeichnung mit der Bronzeplakette für herausragende Städtebauförderprojekte durch das Land baden-Württemberg

ein gut gelaunter Oberbürgermeister Boris Palmer

Tobias Kienzle, der das Parkwärterhäuschen wachgeküsst hat

Dennis und Kristina Heim von Heim Grünanlagebau

Christian Wild und Max Hansen, die Projektleiter von bhmp

Boris Palmer und die Schachfreu(n)de

Thomas Rösler von Rösler Holzkunst

Dr. Katrin Korth und Dagmar Waizenegger

September 2025 – Vortrag Bewegungsfreundliche Gestaltung öffentlicher Räume

Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat Dr. Katrin Korth im September 2025 als Expertin zu einem für bewegte Räume eingeladen.

Der öffentliche Raum ist die größte frei verfügbare Fläche, um bewegt aufzuwachsen, bewegt zu bleiben und bewegt zu altern. Bewegungsfreundlich gestaltet kann er dazu beitragen, gesundes Leben, Bewegung, Begegnung und das soziale Miteinander zu stärken. Doch warum bewegen wir uns dann zu wenig? Oftmals fehlen Bewegungsanreize durch eine bewegungsfreundliche Gestaltung. Im Online-Seminar „Bewegungsfreundliche Gestaltung öffentlicher Räume“ beschäftigen wir uns mit der Frage, wie öffentliche Räume einladender werden können, um als Bewegungsräume wahrgenommen und genutzt zu werden.

Diesen Fragen ging Dr. Katrin Korth anhand von vielen Praxis-Beispielen nach.

Vielen Dank für die Einladung.

August 2025 – Trinkbrunnen? Interview des SWR

Als Expertin für alle planerischen Themen rund um städtisches Wasser ist Dr. Katrin Korth eine gefragte Expertin in den Medien. Am 13.08.2025 fragte der SWR nach, wie es um die Notwendigkeit von Trinkbrunnen in unseren Städten steht.

Mehr dazu unter:

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8d7f28be96b34481/

Juli 2025 – Spatenstich Gartenschau Bad Urach

Am 09. Juli wurde der Spaten gestochen – bei Sommerwetter und mit viel politischer Prominenz. Mit einem bunten Festakt und vielen Besucherinnen und Besuchern fand der symbolische Spatenstich für die Gartenschau 2027 statt. Bürgermeister Elmar Rebmann und Herr Dr. Ferch vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unterstrichen in ihren Redebeiträgen die Bedeutung der Gartenschau für die Region. Den Abschluss der Redebeiträge übernahm Regierungspräsident Klaus Tappeser, der in seiner Ansprache die Gartenschau als zukunftsweisendes Projekt lobte. Korth StadtRaumStrategien hat die Gartenschau bis zum erfolgreichen Spatenstich begleitet und freut sich nun auf eine gute Realisierung durch das Gartenschauteam und die beteiligten Planungsbüros.

Weitere Infos unter:

https://www.badurach-gartenschau2027.de/#next-steps

Foto: Stadt Bad Urach

 

Juli 2025 – Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis

Im Juli nahm Dr. Katrin Korth als Projektleiterin zusammen mit dem Baubürgermeister der Universitätsstadt Tübingen – Cord Soehlke und den Planern von bhmp – Max Hansen, Christian Wild und Andreas Schenk, breinlinger ingenieure – Bernd Schwär und kmb – Mathias Orth in Berlin die Auszeichnung im Deutschen Städtebaupreis für den Umbau des Europaplatzes in Tübingen entgegen.

Nach einer wundervollen Laudation von Marie-Theres Okresek von bauchplan waren und sind wir beglückt und sehr stolz. In der Jurybegründung hieß es: In Tübingen erwacht ein einst grauer Bahnhofsort zum Leben. Aus einem unwirtlichen Verkehrsknoten wurde ein einladender Ort: Wasser glitzert, Seeterrassen locken, ein Café am See verspricht Ruhe. Ohne Autos, voller Wärme und Gemeinschaft, wurde dieser Ort durch intensive Beteiligung neu gestaltet. Hier verschmilzt Natur, Bewegung und Begegnung – ein lebendiger Treffpunkt, der die Stadt neu atmen lässt. Ein Platz, der Hoffnung und Zukunft spürbar macht.

Das rauschende Fest in der Akademie der Künste in Berlin gehört zweifelsohne zu den Höhepunkten des Jahres.

Mehr Informationen unter:

https://www.dasl.de/deutscher-staedtebau-preis/preistraeger

Fotos: Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung

 

Juni 2025 – Öffentlicher Raum muss für die Schwächsten funktionieren – Interview im Podcast detector.fm

„Wenn ein öffentlicher Raum für Kinder, für ältere und behinderte Menschen funktioniert, dann funktioniert er auch für alle anderen — das muss die Grundannahme für die Planung sein, findet Katrin Korth. Auch den Wandel in der Gesellschaft muss sie in ihre Pläne einbeziehen — viele Menschen, die lange aufs Rad verzichtet hätten, würden heutzutage wieder in die Pedale treten — inzwischen gebe es viel mehr E-Bikes und Pedelecs auf Tübingens Straßen. Mit seinen neuen Radwegen, Brücken und Stellplätzen ist Tübingen inzwischen Vorbild für andere Gemeinden.“

Darüber und noch über viel mehr hat Ina Lebedjew von detector.fm mit Dr. Katrin KOrth gesprochen.

Hier der gesamte Podcast:

 

 

Mai 2025 – Und weiter geht es mit den Nominierungen – Deutscher Ingenieurpreis

Der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr zur Würdigung besonderer Leistungen der Ingenieurkunst wird aller zwei Jahre verliehen. Der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2025 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

Die ausgezeichneten Ingenieurarbeiten sollen zum einen Anregung und Ansporn für die Fachöffentlichkeit sein, zum andern aber auch die gesellschaftliche Wahrnehmung unseres Berufsstands und dessen Leistungen für die Mobilität von Menschen und Waren fördern.

Der Umbau des Europaplatzes Tübingen wurde in der Kategorie Neue Mobilität für den Deutschen Ingenieurpreis 2025 nominiert.

Die Preisverleihung wird voraussichtlich durch den Bundesverkehrsminister (BMDV) und den BSVI-Präsidenten feierlich am 19. September 2025 in Konstanz vorgenommen. Dabei werden die drei Nominierten pro Kategorie mit ihrem Beitrag vorgestellt und anschließend der Preisträger der jeweiligen Kategorie mit der Preisskulptur gewürdigt.

Die nominierten Projekte finden sich in nachfolgendem Link:

 

 

Mai 2025 – Nominierung für den Deutschen Städtebaupreis

Der Deutsche Städtebaupreis wird seit über 40 Jahren vergeben und ist der renomierteste Preis für städtebauliche Entwicklungen. Ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert durch die Wüstenrot Stiftung, zeichnet er Projekte aus, die mit nachhaltigen und innovativen Ansätzen zur Stadtbaukultur beitragen. Bewertet werden unter anderem die Gestaltung des öffentlichen Raums, der ressourcenschonende Umgang mit Flächen sowie die Anpassung an zeitgemäße Lebensformen.

Wir freuen uns, dass der Europaplatz Tübingen für den Deutschen Städtebaupreis nominiert wurde. Die feierliche Preisverleihung ist am 25.07. in der Akademie der Künste in Berlin.

Die weiteren nominierten Projekte finden sich in nachfolgendem Link:

 

28.04.2025 – Spatenstich zum Umbau der Bundesstraße B28 in Bad Urach

Wir freuen uns, dass der Umbau der B28 begonnen wurde. Am 28.04.2025 war der Spatenstich mit Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Korth StadtRaumStrategien hat die Stadt Bad Urach beim Planfeststellungsverfahren begleitet und mit dafür gesorgt, dass das vor allem hinsichtlich der Bauabwicklung und des Artenschutzes anspruchsvolle Projekt fristgerecht begonnen werden konnte und damit auch hoffentlich pünktlich zur Gartenschau 2027 fertig ist.

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/seiten/baumassnahme/b-28-knotenpunkte-bad-urach/

 

Bildquelle: RP Tübingen

Studierende aufs Land – April 2025

Dieses Semester bietet Dr. Katrin Korth an der Hochschule für technik Stuttgart das Wahlpflichtfach „Bauen im Bestand“ an. 20 Studierende der Stadtplanung und Architektur entwickeln nun ein Ortsentwicklungskonzept für Widdern, eine kleine Stadt nördlich von Heilbronn.

Im April waren wir für 2 Tage da, wurden vom Bürgermester Kevin Kopf und verschiedenen Gemeinderäten herzlich empfangen und großartig umsorgt. Die Studierenden haben Widdern erkundet und erste Ideen formuliert. Prof. Kerstin Gothe hat uns besucht und einen spannenden Input zu Planung auf dem Land gegeben.

Bis Juli haben die Studierenden Zeit für Ihre Konzepte und zum Abschluss werden wir noch einmal Widdern besuchen und die Entwürfe vorstellen.