Wettbewerb Kinzigsteg in Offenburg: Wettbewerbssieger steht fest.

Gemeinsam mit der Stadt Offenburg hat das Überlandwerk Mittelbaden 2022 einen Wettbewerb für eine Radwegbrücke über die Kinzig ausgelobt. Die neue Radwegbrücke, die auch als Rohrtrasse für das Überlandwerk fungieren soll, verbindet die Innenstadt mit den westlich angrenzenden Gewerbegebieten. Die Brücke ist in der Nähe des zukünftigen Gartenschaugeländes für die Landesgartenschau, weshalb ihre Gestaltung von besonderem Interesse für die Stadt Offenburg ist.

Korth StadtRaumStrategien hat das Wettbewerbsverfahren betreut.

Im zweistufigen nichtöffentlichen Wettbewerb, der als Mehrfachbeauftragung ausgelobt wurde, hat die Jury am 20.03.2023 eine einstimmige Entscheidung getroffen.

Sieger wurde die Bürogemeinschaft RS Ingenieure aus Achern zusammen mit Henchion Reuter Architekten, Berlin und EiSat GmbH, Berlin. Ihr Entwurf sieht eine Dreifeldbrücke aus Stahl mit zwei außen liegenden, nicht begehbaren, dicht geschweißten trapezförmigen Hohlkästen mit unterschiedlich geneigten, äußeren Seitenflächen vor, die die Basis für das ebenfalls in Teilen geneigten Geländer bilden. Die Hohlkästen sind über eine orthotrophe Platte als Trapezblech verbunden und liegen auf trapezförmigen, nach unten aufgeweiteten Pfeilerschotten aus Beton auf. Die Leitungsführung soll zwischen den Hohlkästen erfolgen.
Der Entwurf setzt in seiner Gestaltsprache ein starkes Zeichen im Stadtraum, formuliert einen hohen gestalterischen Anspruch und ein klares Statement, welches die Brücke als Chance betrachtet. in der umgebenden städtebaulichen Situation zwei Stadtteile mit heterogenen Nutzungen kraftvoll zu verbinden.

Mehr Informationen unter

https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/anzeigen/detail/id/510014/security/e3b0b15029acb674c8e6dcd3e562cd10

Quelle Abbildung:RS Ingenieure aus Achern zusammen mit Henchion Reuter Architekten, Berlin und EiSat GmbH, Berlin

Mobilität und Freiraum

Wenn von Mobilität und Mobilitätswende gesprochen und geschrieben wird, dann geht es oft vor allem um sogenannte harte Fakten: Breite für Geh- und Radwege, Anzahl und Anfahrbarkeit von Bushaltestellen, verkehrsrechtliche Ausweisung von verkehrsberuhigten Bereichen, Schleppkurven, Wegfall von Stellplätzen. Die Betrachtung ist meist eine technisch-funktionale. Tatsächlich müssen wir unser Augenmerk aber auch darauf richten, dass die freiräumliche Qualität eines Straßenraums, die Gestaltungsqualität eines Omnibusbahnhofs oder eines Bahnhofs, die Begrünung von Rad- und Fußwegen – kurzum die Qualität des Stadtraums, in dem die Mobilität stattfindet – wesentlichen Einfluss darauf hat, wie wir Mobilität wahrnehmen. Ein Stadtraum, der Menschen zu Fuß- und mit dem Rad willkommen heißen soll, braucht eine hohe Gestaltqualität. Deshalb erhalten die Straßenräume, Gleistrassen von Straßenbahnen, Bahnhöfe und weiteren technischen Infrastrukturen in den Debatten um lebenswerte Stadt zunehmende Aufmerksamkeit.

In der Stadt + Grün 3/2023 hat Dr. Katrin Korth genau über diese Themen einen Fachbeitrag geschrieben.

Artikel Mobilität und Freiraum 3_2023

 

 

 

Einladung zur Baukulturwerkstatt „Wasserbau“ am 23. und 24.02.2023 in Hamburg

Die Bundesstiftung Baukultur lädt gemeinsam mit der HafenCity Hamburg GmbH am 23. und 24. Februar 2023 zur Baukulturwerkstatt „Wasserbau“ nach Hamburg ein.  Dr. Katrin Korth wurde hierfür als Expertin eingeladen und wird einen der Werkstatttische betreuen.

Die Baukulturwerkstatt „Wasserbau“ widmet sich den gestalterischen Chancen, die vor allem in den infrastrukturellen Aufgaben liegen. Bei der Umsetzung von Hochwasserschutz, Schwammstadtkonzepten oder kühlenden Wasserinseln sollte im Sinne einer Baukultur nicht nur die technische Notwendigkeit sondern vielmehr der räumliche Mehrwert der Maßnahme im Fokus stehen. Auch die Kerninfrastruktur unserer Entwässerung und Wasseraufbereitung ziehen zu gestaltende Bauwerke nach sich. Gemeinsam wollen wir in der Arbeit an den Werkstatttischen gute Beispiele, neue Aufgabenfelder und Handlungsbedarfe identifizieren.

Die Baukulturwerkstätten sind das zentrale Veranstaltungsformat der Bundesstiftung. Mit Impulsvorträgen und beispielgebenden Projekten bietet die Stiftung eine Plattform, auf der übertragbare Lösungsansätze vermittelt und an den sogenannten Werkstatttischen diskutiert werden. Die Baukulturwerkstätten 2023 finden mit Bezug zu dem Baukulturbericht 2024/25 statt.

https://www.bundesstiftung-baukultur.de/veranstaltungen/detail/wasserbau

 

 

SWR 2 Matinee über Brunnen

Ich freue mich über die Einladung am 05.02.2023 zur Sonntagsmatinee bei SWR 2.

Der Titel lautet: Aus guter Quelle – Der Brunnen. Es geht also um Brunnen, um ihre Bedeutung in der Kulturgeschichte und in der Stadtplanung, zum Schmuck und zur Belebung, es geht um besondere Brunnen und . Zu diesem schönen Thema bin ich Spezialistin, denn das Thema treibt mich seit vielen Jahren um. Zusammen mit dem Ethnologen Hans-Peter Hahn und dem Literaturwissenschaftler und Leiter des Grimm-Hauses in Steinau, Burkhard Kling, werde ich zusammen mit der Moderatorin STefanie Junker darüber reden.

Mehr Informationen finden sich unter dem nachfolgenden Link:

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/aus-guter-quelle-der-brunnen-swr2-matinee-2023-02-05-100.html

Bildquelle: Brunnen vor dem Karlsruher Schloss, Bindnachweis: Stadtarchiv Karlsruhe

Keynote beim Neujahrsempfang der grünen Verbände in Thüringen

Ich freue mich, dass ich am 25.01.2023 als Keynotespeaker für den Neujahrsempfang der grünen Verbände Thüringen nach Erfurt eingeladen wurde. Beim Neujahrsempfang von bdla und FGL treffen Vertreter:innen aus Politik, Kommunen und den Fachverbänden zusammen und neben der Zeit für Gespräche gibt es immer einen Ausblick auf die anstehenden Themen. Jenseits vom Ukrainekrieg, von Energieknappheit und ungewissen wirtschaftlichen Aussichten werden uns die Themen Klimwandel, Klimaanpassung und  Biodiversität als die eigentlich großen Herausforderungen weiter begleiten. Darüber werde ich reden.

Raum für Kunst – in einer Tiefgarage?

Es gibt leider keine Verpflichtung mehr, im Rahmen von großen Bauprojekten Kunst am Bau zu realisieren. Es ist damit mehr oder Zufall, manchmal auch eine Frage des Geldes, immer aber eine Frage des Willens, ob  Kunst realisiert wird.

Der Umbau des Europaplatzes schreitet voran. Die Tiefgarage für die Autos wurde noch im Dezember eröffnet. Und mit dieser Tiefgarage wurde Kunst realisiert: Glaskunst im gemeinsamen Zugang zur Auto- und Fahrradtiefgarage. Dafür konnte die renomierte Künstlerin Ursula Huth gewonnen werden. Ihre Kunst spielt mit den Themen Fahrrad und Tübingen und wir finden, dass diese besondere Kunst gut an diesen besonderen Ort passt. Denn auch sonst kann sich die Garage sehen lassen. Oberbürgermeister Boris Palmer hat sie im Dezember 2022 eingeweiht.

https://ursulahuth.de/ht/de/werke

https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Huth

https://www.tagblatt-anzeiger.de/Nachrichten/Neue-Tiefgarage-mit-Stromanschluss-fuer-Elektroautos-571497.html

Copyright : Anne Faden Bankverbindung : KSK Tübingen BLZ 641 500 20 Konto : 134 983
photo@annefaden.de

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2022 – War das alles? Alles, was war.

Vielleicht war 2022 tatsächlich ein besonderes Jahr: ein nervöses und unruhiges Jahr, ein Jahr, dass durch ein fortdauernde und immer mehr und immer schneller kommende Krisen geprägt war. Vor allem aber ein  Jahr, welches den fortschreitenden Klimawandel noch deutlicher machte. Ein trockenes Jahr und das heißeste Jahr seit der Wetteraufzeichnung und am Ende mit einem kurzen Moment Kälte und des Schnees, dessen Starre einen Augenblick des Innehaltens möglich machte.

Für Korth StadtRaumStrategien war es gleichwohl ein sehr erfolgreiches Jahr, denn die Themen, die uns schon lange beschäftigen, wurden von unseren Auftraggeberinnen und Auftraggebern zunehmend nachgefragt.

Und so was das bestimmende Thema wieder einmal das Wasser, denn was wären wir ohne Wasser?

Projekte mit Wasser galten viele Jahre als Luxus. Der fortschreitende Klimawandel und die bisherigen Klimaanpassungsstrategien zeigen uns immer deutlicher, dass die Stadt der Zukunft eine blau-grüne Stadt ist, in der dem Wasser eine herausragende Bedeutung zukommt. Stadtklimaanpassungskonzepte, Schwammstadtprojekte, Gestalten mit Wasser und Wasser gestalten, gesunde Stadt mit Wasser – Wasser war zwar nicht das einzige, aber ein bestimmendes Thema von Korth StadtRaumStrategien im Jahr 2022.

Wir danken allen Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen, und Freund:innen für befruchtende Begegnungen, anregende Diskurse, inspirierende Denkanstöße, für die kleinen und großen Momente, die das (Arbeits)Leben im vergangenen Jahr gefüllt und reich an neuen Erfahrungen gemacht haben.

Dr. Katrin Korth

Statt Geschenken haben wir gespendet: an den Naturschutzbund Deutschland NABU für die Vielfalt unserer Wälder und neue Urwälder, an den Tierschutzverein Rastatt und Umgebung e.V. und an PETA für Tierhilfe in den Kriegsgebieten der Ukraine.

 

Forum Stadtgrün in Dresden – Gesunde Stadt

Gesunde Stadt ist eine Stadt, die den Menschen Rahmenbedingungen für gesundes Leben bietet. Das diesjährige Forum Stadtgrün in Dresden widmete sich am 14.11.2022 diesem Thema in der gesamten Breite – von Demenzgärten über Aktivorte, Spazierwege, Freiraumplanung nach Corona bis hin zu den historischen Aspekten. Dr. Katrin Korth beleuchtete das Thema aus einem ganz besonderen Blickwnkel, denn gesunde Stadt ist beileibe kein ganz neues Thema:

Gesundes Stadtleben? Gesundheitsaspekte in der Stadt- und freiraumplanung von der Industrialisierung bis hin zu den aktuellen Herausforderungen.

https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/gruenes-dresden/veranstaltungen/030_forum_stadtgruen_.php

Rheinau-Honau als eine Gewinnerin von „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet

Preisübergabe an die Gewinner des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in Bühl.

Am 26.11.2022 zeichnet Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Gewinn:innen des Landeswettbewerbs aus. Mit dabei Rheinau-Honau, die Dr. Katrin Korth über zwei Jahre bei Ihrem Dorfentwicklungsprozess begleitet hat.

Wir schauen planerisch meist auf die Städte. Doch Dörfer als kleinste Quartiere sind heute häufig ganz besondere Keimzellen des Miteinanders – mit lebendigen Nachbarschaften, Ideen und Konzepten für Ortsbild und Freiräume sowie frischen, oft digitalen Ideen für das Dorfleben. Deshalb ist dieser Wettbewerb eine gute Möglichkeit, Ideen zu entwickeln und umzusetzen und damit das Dorfleben zu stärken. Der Preis ist eigentlich nebensächlich und trotzdem natürlich schön.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/gewinner-von-unser-dorf-hat-zukunft-ausgezeichnet

playground@landscape: Wasserspielplätze als Baustein zur Klimaanpassung

Klimanapssung wurde 2022 zu einem der prägenden Themen in der Stadt- und Freiraumplanung. Einen Baustein zur Klimaanpassung bringt Wasser – egal, ob als Trinkbrunnen, Wasserspielplatz, Wasserspiel oder Brunnen.  Im Leitartikel der aktuellen Ausgabe der playground@landscape (5/2022) erläutert Dr. Katrin Korth, warum das so ist.

https://playground-landscape.com/de/home/