Wasserrechtliches Verfahren für die Gewässerreanturierung der Erms
Im Zuge der Gartenschau Bad Urach 2027 wird die Erms gewässerökologisch saniert und gestalterisch aufgewertet. Auf 2 km Länge werden Gewässerbett und Ufer der in den 1970er Jahren umgebauten Erms renaturiert. dazu kommen 3 neue Brücken über die Erms, die die Nutzbarkeit des Kurparks verbessern werden.
Die ökologischen Rahmenbedingungen waren komplex. Neben den hydraulischen Belangen und den Aspekten des Hochwasserschutzes musste die Hydrogeologie der Karstgesteine berücksichtigt werden. Die Uferbereiche sind Lebensräume für Eidechsen, die Erms selbst ist Fischgewässer und Jagdrevier für Fledermäuse. All das machte umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Dazu kamen denkmalpflegerische Belange, da im Umfeld der Erms eine frühneuzeitliche Siedlung vermutet wurde.
Projektumfang: Steuerung des wasserrechtlichen Verfahrens und der beteiligten Planungsbüros, Konzept und Beantragung der Fördermittel
Beteiligte Planungsbüros und Behörden: Planorama Landschaftsarchitekten (Freiraum), Berlin, Geitz und Partner Landschaftsarchitekten Stuttgart (Gewässerplanung), sbp schlaich bergermann partner (Brücken und Stege), Wald und Corbe (Hydraulik und Hochwasserschutz), HPC (Hydrogeologie), Arbeitsgruppe Tierökologie Filderstadt (Artenschutz), G2 Landschaftsarchitekten Stuttgart (landschaftspflegerischer Begleitplan), IHB (Baugrunderkundung und Altlasten), Regierungspräsidium Tübingen, Referat für Hochwasserschutz und Gewässerökologie, Regierungspräsidium Tübingen, Obere Naturschutzbehörde, Landratsamt Reutlingen, Wasserrechtsamt, Amt für Naturschutz, Landesdenkmalamt, ehrenamtliche Naturschutzvereine
Auftraggeberin: Stadt Bad Urach
Laufzeit: 2024 und 2025
Visualisierungen: Planorama














