Dezember 2025 – Rückblick und Ausblick
Korth StadtRaumStrategien verschickt keine Weihnachtskarten, dafür immer einen Gruß zum Jahresbeginn. Dieser Gruß ist ein Rückblick und ein Ausblick auf das kommende Jahr und die Themen udn Schwerpunkte, die wir setzen wollen.
2025 war ein besonderes Jahr – mit Auszeichnungen und Würdigungen: Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis, Nominierung für den Deutschen Ingenieurpreis, Auszeichnung beispielhaftes Bauen für den Europaplatz, Auszeichnung beispielhaftes Bauen für die Radstation Tübingen und die Bronzeplakette des Landes Baden-Württemberg für herausragende Ergebnisse bei der Stadtsanierung. Ganz zum Schluss des Jahres gab es noch den Silver Winner 2025 beim Muse Award für das Lichtdesign des Europaplatzes.
Dr. Katrin Korth wurde in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen und ist seit diesem Jahr Peer bei der Internationealen Bauausstellung München. Eine besondere Würdigung und gleichzeitig Ansporn.
Viele Projekte liefen, einige konnten zum Abschluss gebracht werden und neue Projekte warten. Es wird also auch in Zukunft nicht langweilig werden.
2025 hat uns besonders der Diskurs, wie gutes Leben in Stadt und Dorf gelingen kann, bewegt und begleitet. Denn während Baukultur in der Stadt selbstverständlich ist, ist dies auf dem Land ungleich schwerer zu verhandeln – und gleichzeitig wichtiger denn je. Wir freuen uns deshalb, dass wir in Widdern hierzu ein Studierendenprojekt der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) umsetzen konnten. Die Studierenden haben sich vor Ort mit Widdern, einer kleinen Stadt nördlich von Heilbronn, auseinandergesetzt udn dann ihre Ideen für die Gestaltung des Ortes entwickelt. Baukultur ist Ausdruck von Heimat und kann in unsicheren Zeiten zum Anker werden. Die Diskussionen in Widdern haben und das deutlich gezeigt. Danke an all die Aktiven in Widdern.
Schwerpunkt war wie immer Wasser im urbanen und ländlichen Raum, einer der Schwerpunkte von Korth StadtRaumStrategien. Eine weitere Expertise liegt im Zusammenspiel von Infrastruktur und Städtebau sowie der Steuerung komplexer Projekte und Entwicklungen. Wie können Straßenräume oder andere technische Infrastrukturen ihren funktiuonalen Anforderungen gerecht werden, dabei gleichzeitig multifunktional und klimagerecht gestaltet werden, und schließlich für die Menschen attraktiv sein, damit haben sich Korth StadtRaumStrategien und Dr. Katrin Korth in zahlreichen Projekten in unterschiedlichen Maßstabsebenen, in Vorträgen und Fachartikeln und in der Lehre und Forschung auseinandergesetzt.
Gemeinsam mit den Kolleg:innen von LS² und dem Internationalen Stadtbauatelier entwickelten wir den Leitfaden `Urbane Bewegungsräume` für das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Wir freuen uns auf die Veröffentlichung im nächsten Jahr.
Und was hat das alles mit Kontrapunkten zu tun?
In der Musik beschreibt der Kontra:punkt ein Prinzip, bei dem einzelne Stimmen eines Musikstückes als Gegenstimme geführt werden – melodisch eigenständig und gleichzeitig als Teil eines Gesamtklangs. Bildungssprachlich beschreibt der Kontra:punkt einen Gegenpol. Kontra:punkte braucht es, um gegensätzliche Persepektiven wahrzunehmen oder um eine Haltung gegen den Mainstream zu formulieren. Kontra:punkte erfordern Haltung und Mut.
Wir danken allen Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen und Freund:innen sehr herzlich für das Vertrauen und den Austausch. Mit Mut und Haltung blicken wir auf die Kontra:punkte, die wir 2026 setzen wollen.
Wir haben gespendet an: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe für die Entwicklung von Urwald, Tierschutzverein Rastatt und Umgebung e.V., Singgemeinschaft Scherzheim e.V.








Nahmobilitätskongress, aufgenommen am Donnerstag (20.03.2025) im HOLM in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight

